4 Onpage-OptimierungBei der Onpage-Optimierung werden z.B. die Inhalte und die Verlinkung der Homepage optimiert. Diese Optimierungsmaßnahmen beziehen sich meistens auf Veränderungen der Homepage selbst.17
Ich werde bei den Onpage- und bei den Offpage-Optimierungsmöglichkeiten die gängigsten Maßnahmen aufzählen und anhand einer Seite von alocap.com exemplarisch überprüfen, wie weit folgende Maßnahmen schon umgesetzt wurden. Allgemein kann man sagen, dass bei der Optimierung der Homepage ein besonderer Wert auf so genannte „Landingpages“ gelegt werden sollte. Eine Landingpage ist eine Seite, auf welcher der Besucher durch einen Klick auf einen Link (z.B. bei Suchmaschinen) oder auch von einem Klick auf einen Banner kommt. Bei der Firma Alocap wäre eine Landingpage z.B. die Indexseite oder die Seite mit den Produktbeschreibungen. Da es den Rahmen meiner Bachelorarbeit sprengen würde, alle Landingpages zu untersuchen, werde ich mich hier hauptsächlich auf die Verbesserung der Index-Seite (http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 ) konzentrieren. 4.1 Strukturelle Optimierungsmaßnahmen4.1.1 Gültiges HTMLEin Browser zeigt eine Seite oftmals trotz eines fehlerhaften HTML-Codes korrekt an, ein Crawler akzeptiert aber einen solchen Code oft nicht. Darum muss darauf geachtet werden, dass der HTML-Code keine syntaktischen Fehler enthält. Crawler durchsuchen oftmals den Title-Tag oder Überschriften um so die Homepage gewichten zu können. Wenn nun aber der Code des Titels oder der Überschrift fehlerhaft ist, kann der Crawler diese nicht erkennen. Im schlimmsten Fall kann das Vergessen einer eckigen Klammer (<,>) dazu führen, dass ganze Teile einer Seite nicht erkannt werden.18 Abbildung 3: Korrekte Titel-Bezeichnung19
Wie man hier erkennen kann, ist der Title-Tag der Homepage der Firma Alocap fehlerlos. Somit müsste ein Crawler diesen Titel erkennen können.
Eine andere Fehlerquelle ist die falsche Verwendung von Anführungszeichen („“). Der gesamte Text von ersten Anführungszeichen bis zu dem zweiten wird dann als ein Wert interpretiert.20
Bsp. <a href=“start.html hier </a> und er fragte „wie geht’s“?
Der fett markierte Text wird als Wert des Attributs href angesehen. Die meisten Suchmaschinen würden diese Zeile nicht lesen können und wenn doch würde die Linkbezeichnung hier verloren gehen.
Ebenfalls wird eine URL oft falsch angegeben. Dem Besucher wird dann einen Fehlercode angezeigt und die Suchmaschine kann natürlich die Webseite nicht erschließen. Um solche Fehler auszuschließen kann man die Links mithilfe eines Online Tools überprüfen lassen.21 Ich habe dies mit dem Tool „link-checker“ anhand der Indexseite der Homepage überprüft.  Abbildung 4: Auszug aus dem Ergebnis der Überprüfung mit dem "link-checker“22
Insgesamt werden mit diesem Tool nur die ersten 60 Links überprüft. Hier führten erfreulicherweise alle Links zu einer andren Seite. Für eine tiefere Untersuchung sollte ein Tool verwendet werden, welches alle Links auf der Seite überprüft. Anschließend habe ich mit dem W3C Validator die Indexseite auf HTML-Fehler untersucht. Abbildung 5: Überprüfung durch einen HTML-Validator23
Hier wird ein großes Problem der Seite offensichtlich! 180 Fehler sind eine nicht zu übersehende Anzahl. Suchmaschinenroboter könnten somit Probleme haben, die Seite zu indexieren, da sie einfach den Code nicht/nur schwer lesen können! Hier muss der HTML-Code unbedingt auf seine Standardkonformität überprüft werden.
4.1.2 Seitenstruktur Die Seitenstruktur ist nicht nur für den menschlichen Betrachter wichtig, auch Suchmaschinen haben ähnliche „Bedürfnisse“ wie Menschen. Deshalb kann man für das SEO die Seitenstruktur nach Kriterien der Usability gliedern. Folgende Fragestellungen sollten berücksichtig werden:24
Macht die Struktur vom Standpunkt des Besuchers aus Sinn? Suchmaschinen bestimmen die Verzeichnistiefe eines Dokumentes. Je tiefer sie liegen, umso weniger relevant sind sie für Suchmaschinen. Daher sollten wichtige Inhalte möglichst auf flacher Hierarchie-Ebene positioniert werden.25
Um Beispielsweise bei Alocap auf ein bestimmtes Produkt zukommen, muss man sich von der Startseite, über die Indexseite und auf die Produktseite durchklicken. Dies dürfte von der Verzeichnistiefe eigentlich kein Problem darstellen.
Können Besucher schnell finden, was sie suchen? Eine gute Navigation ist immer wichtig, um bestimmte Inhalte schnell finden zu können.26 Auf die Navigation werde ich später unter Punkt 4.1.3 noch genauer eingehen.
Weiß der Benutzer zu jeder Zeit, wo er sich befindet? Eine gute Methode zur Orienterierungshilfe ist die so genannte „Breadcrumb-Navigation“(Brotkrumen). Wie bei Hänsel und Gretel wird dem Besucher der bereits zurückgelegte Weg angezeigt.27
Ein Beispiel für Alocap wäre: Home (Index) > Produkte > Gel Das Unternehmen verwendet aber diese Navigationsform nicht. Es wäre aber empfehlenswert diese einzuführen, da sie nützliche Verweise auf andere Seiten der Homepage enthält und vor allem diese auch gut beschrieben sind. Ebenfalls ist diese Navigationsart interessant, da mit dieser Methode interne Links platziert werden und dem Webcrawler somit viele Links präsentiert werden.28 4.1.3 NavigationAuch die Art der Navigation kann einen entscheidenden Einfluss auf das Ranking einer Seite haben bzw. ob eine Seite überhaupt indexiert wird. Ein großes Problem sind clientseitige Scriptsprachen wie Java Script oder Macromedia Flash. Der Webcrawler muss ein Plugin installiert haben, dass für die lokale Ausführung der Scriptsprache verantwortlich ist. Dies können aber die wenigstens Webcrawler.29
Oft versuchen Homepagebesitzer ihre Navigation durch aufpoppende Menüs und Animationen interessanter zu machen. Dies ist aber im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung schlecht, wenn für die Suchroboter keine alternative Navigation angeboten wird.30 4.1.4 Die StartseiteDie optimale Startseite sollte so gestaltet sein, dass sie schon viele Keywords (=Schlüsselwörter) enthält. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn man die Hauptnavigationspunkte auf der Hauptseite kurz beschreibt.31
Bsp. Auf der Startseite sollte z.B. kurz erklärt werden, was den potenziellen Kunden unter dem Navigationspunkt „Produkte“ erwartet. In diesem Fall wären es Cremen, eine Sportlotion, ein Trinksirup etc. Somit wären schon einige wichtige Schlagwörter auf der Hauptseite dargestellt. 4.1.5 Dateityp und dynamische SeitenSuchmaschinen Information-Retrieval-Systeme basieren hauptsächlich auf die Auswertung von HTML-Dokumenten. Neuerdings können aber auch Flash-Dateien indexiert werden. Dies bieten aber noch nicht alle Suchmaschinen an. Auch wenn die größeren Suchmaschinen schon Flash-Dateien erkennen, ist von deren Nutzung eher abzuraten, da man in ihnen einfach nur sehr wenig Text verpacken kann. Ein weiterer oft gemachter Fehler ist die Umsetzung von Texten als Grafikdateien. Suchmaschinen erkennen aber den Text in den Bildern nicht und können ihn somit nicht für die Indexierung nutzen.32
Dynamische Seiten sind Seiten, die nicht von Hand zusammengebaut und auf einem Webserver abgelegt werden. Sie werden erst zusammengefügt, wenn sie benötigt werden. Solche Seiten gibt es deswegen auch nicht in der Sitestruktur auf dem Webserver. Früher waren dynamische Seiten bei vielen Suchmaschinen ein Problem, heutzutage ist dies großteils gelöst. Google weist darauf hin, dass man die Zahl der Parameter bei dynamischen Seiten auf eins oder zwei begrenzen soll. Als Parameter werden die Dinge bezeichnet, die sich hinter einem „?“ der einem „&“ befinden.33
Bsp.: http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 In diesem Fall sind es drei Parameter. 4.2 SchlüsselwortfindungsprozessDem Information-Retrieval-System sollte ein möglichst optimales Ausgangmaterial zur Verfügung gestellt werden. Die so genannten Schlüsselwörter sind hierfür besonders wichtig. Dies sind Wörter, welche den Text gut beschreiben und welche ein potenzieller Kunde wahrscheinlich in einer Suchmaschine eingeben wird. Die Schlüsselwörter sind gut gewählt, wenn sie den Inhalt widerspiegeln und gleichzeitig im aktiven Wortschatz der Zielgruppe sind. Im Folgenden werden die Schritte zur Findung eines guten Schlüsselwortes kurz erklärt. Es musst aber angemerkt werden, dass es einen perfekten Lösungsweg für das Schlüsselwortfindungsproblem nicht gibt. 4.2.1 Brainstorming In diesem Schritt geht es darum, einfach mal eine Liste von möglichen Schlüsselwörtern zu erstellen. Es werden einfach alle Wörter auf die Liste gesetzt, welche einem als mögliche Schlüsselwörter einfallen. Am besten sollen hier so genannte Gattungsbegriffe oder Kategorien aufgeschrieben werden. Zuletzt sollte die Liste noch mal durchgegangen werden, um nach Synonymen für schon gefundene Begriffe zu suchen. Als meist nicht zu gutes Schlüsselwort hat sich der Firmenname herausgestellt, da die Besucher hauptsächlich nach einem Produkt oder einem Service suchen.34 Die Schlüsselwörter dieser Seite ( http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300) sind z.B. Schuppenflechte , Akne, Aloe Capensis, Bandscheibenschmerzen, Bandscheiben, Sonnenbrand, Muskelschmerzen, Muskel, Wolfgang Wirth, Prof. Filatow, Ischias, Hämorrhoiden, Naturkosmetik, Heilkosmetik, Antifalten, Antifaltencreme, Neurodermitis, Abszesse, Schnittwunden, Kinderhaut, Hautpflege, Altersflecken, etc.35 Was auffällt ist, dass schon sehr viele Schlüsselwörter definiert wurden. Evt. sollte man zusätzlich noch die Produkte, wie z.B. Sportlotion, Shampoo etc. als Schlüsselwörter definieren, da so potenzielle Kunden auf die Website gelangen.
Der Firmenname würde ich der Firma Alocap im Moment noch nicht als Schlüsselwort empfehlen, da dazu ein gewisser Bekanntheitsgrad erst gegeben sein muss. 4.2.2 Logbücher nutzenJeder Zugriff auf einem Webserver wird protokolliert. Die Logbücher enthalten die IP- Adresse, den Zeitpunkt und die Anfrageart. Durch Analyse-Tools lassen sich die Begriffe herausfinden, welche bei den Anfragen bei den Suchmaschinen gestellt wurden.36
Näher werde ich dazu unter dem Punkt Erfolgskontrolle eingehen. 4.2.3 Mitbewerber analysierenMithilfe einer kleinen Marktanalyse sollten die wichtigen Mitbewerber herausgefunden werden. Besonders interessant sind natürlich die Mitbewerber, deren Seiten im Ranking bei den Suchmaschinen besser gelistet sind als die eigene. Bei der Analyse der Seiten dieser Mitbewerber soll herausgefunden werden, welche Schlüsselwörter diese verwenden. Evt. kann so die eigene Liste um ein paar Worte ergänzt werden. Aufgepasst muss aber werden, dass nicht gesetzlich geschützte Begriffe übernommen werden.37 4.2.4 Dokumentenhäufigkeit und Ranking überprüfenGute Schlüsselwörter sind umso repräsentativer, je weniger Links Google bei der Suchabfrage findet. Wenn man sieht, dass man mit einem Schlüsselwort nicht unter die ersten 10-20 Treffer kommt, ist dieses Wort nicht wirklich gut als Schlüsselwort geeignet, da die meisten Personen sich maximal die ersten 2-3 Seiten ansehen.38
Ich habe das Ranking der verschiedenen Schlüsselwörter bei der Suchmaschine „Google“39 überprüft. Folgende Schlüsselwörter sind daher sehr gut geeignet: - Aloe Capensis (Platz 1,2)
- Wolfgang Wirth (Platz 6)
- Prof. Filatow (Platz 1, 2)
- Heilkosmetik (bei weltweiter Suche findet man auf Platz 9 unter www.firma.at einen Link zur Homepage des Unternehmens. Wenn man die Suche auf Österreich beschränkt, findet man www.firma.at und den dazugehörigen Link auf Platz 5, die Homepage der Firma Alocap auf Platz 20)
- Aloe arborescens (Platz 5, wenn man Suche auf Österreich beschränkt)
Außer Acht gelassen habe ich aber, wie unter 4.2.1 schon beschrieben, dass die Wörter im allgemeinen Sprachgebrauch der Sucher vorhanden sein sollten. Die oben aufgeführten Wörter sind zwar im Ranking sehr weit oben, nur wird keiner der ein Hautproblem hat direkt nach Aloe Capensis suchen, da diese Pflanze und somit der Begriff leider etwas zu unbekannt sind. Die anderen Schlüsselwörter sind zwar Wörter aus dem allgemeinen Sprachgebrauch, aber diese werden so häufig verwendet, dass sie als Schlüsselwörter weniger in Frage kommen. Ein gutes Schlüsselwort wäre wie oben schon vorgeschlagen eine Produktbezeichnung wie z.B. „Sportlotion“. Dieses Wort findet man im Ranking (weltweite Suche!!!) zwar „nur“ auf Platz 8, aber die erste Ergebnisseite besteht fast nur aus Hinweisen auf die Firma Alocap! 4.2.5 Falsche orthografische SchreibweiseSuchmaschinen indexieren auch Wörter mit Rechtschreibfehler. Wenn jemand z.B. nach einem Mittel gegen „Sonenbrand“ sucht, bekommt er alle Seiten, wo das Wort ebenfalls falsch geschrieben wurde! 40
Diese Strategie kann durchaus angewandt werden, wenn man daran denkt, wie oft man gewisse Wörter falsch schreibt. Insbesondere bei hart umkämpften Schlüsselwörtern, welche ja die Firma Alocap sehr häufig verwendet, ist dies eine mögliche Strategie. Wenn man bei Google das Wort „Schuppenflechte“ (welches ja ein Schlüsselwort von dem Unternehmen ist), dann bekommt man 7.470.000 Ergebnisse. Dagegen bei einer falschen Rechtschreibung wie z.B. „Schupenflechte“ reduziert sich diese Anzahl auf 274 Einträge. Dadurch sinkt die Zahl der „Konkurrenzwebseiten“ beträchtlich. Natürlich muss das Wort auch in richtiger Schreibweise als Schlüsselwort definiert sein, da die wenigstens Personen natürlich solche Tippfehler begehen. 4.2.6 Liste bereinigenNun sollte die lange Liste einmal bereinigt werden. Dazu sollen alle Begriffe herausgefiltert werden, nach denen die Zielgruppe wahrscheinlich nie suchen würde. Ebenfalls sind gewisse Begriffe bei der Analyse und beim Brainstorming vielleicht öfters vorgekommen. Diese Wörter sind wahrscheinlich geeignete Schlüsselwörter. Wörter die nur einmal vorkommen sollten noch mal überdacht werden, ob sie denn wirklich notwendig sind.41
Auch Wörter, welche bei der Analyse des Rankings und der Dokumentenhäufigkeit schlecht ausgefallen sind, können aus dieser Liste entfernt werden. 4.3 Optimierung durch TagsDie Grundsätzliche Vorraussetzung für die Optimierung der Tags ist ein wie schon oben beschrieben ein sauberer HTML Code. 42 4.3.1 TitleDer Text innerhalb des Title-Tags im head-Bereich gehört zu den wichtigsten Elementen der Optimierung. Er wird von jeder Suchmaschine stark gewichtet und erscheint in den Ergebnislisten in fett gedruckter und unterstrichener Schrift. Deswegen sollten die wichtigsten Schlüsselwörter auch hier vorkommen. Wichtig ist aber, dass der Titel trotzdem nutzerfreundlich, d.h. leicht lesbar bleibt. Die optimale Länge des Title-Tags beträgt ca. 40-100 Zeichen, obwohl die meisten Suchmaschinen zwischen 80-100 Zeichen indexieren. Wird der Titel zu lang, nimmt die Bedeutung der einzelnen Begriffe ab. Ein kurzer Titel beinhaltet somit eine höhere Informationsdichte und wird höher gewertet. Abbildung 6: Title-Tag43
Der Titel dieser Seite ist 27 Zeichen lang. Wenn man ihn mit der optimalen Länge vergleicht, ist er verhältnismäßig kurz. In einem kurzen Titel können natürlich nicht viele Schlüsselwörter verpackt werden. Evt. sollte dieser um ein paar sinnvolle Wörter erweitert werden. 4.3.2 Fließtext und Keyword-DichteIm Body-Bereich steht der Fließtext, der das Thema inhaltlich beschreibt. Hier kommen oft automatisch dann die wichtigsten Schlüsselwörter gleich vor. Suchmaschinen mögen Texte, in denen die Schlüsselwörter gleich in den ersten 1000 Zeichen vorkommen.44
Die Keyword-Dichte beschreibt das zahlenmäßige Vorkommen eines Schlüsselwortes im Vergleich zu anderen Wörtern auf einer Seite. Wie viel die Wortdichte sich auf das Ranking auswirkt ist umstritten. Die Zahlen gehen von 1%-7%. Die optimale Keyword-Dichte liegt meistens zwischen 3-8 %. Google erlaubt im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen auch eine weit höhere Keyword-Dichte. Bei vielen Suchmaschinen wird aber eine zu hohe Dichte oft als Spamming-Versuch gewertet und die Seite wird dann nicht indexiert.45 4.3.3 Überschriften Das Thema eines Abschnittes kann am besten durch Überschriften hervorgehoben werden. Der HTML Code geht von <h1> bis <h6>, wobei <h1> die größte Überschrift und <h6> die kleinste Überschrift ist. Suchmaschinen werten die Schlüsselwörter in den Überschriften umso höher, je größer die Überschrift ist.46 4.3.4 Links und Anchor-TexteFür manche Suchmaschinen sind nicht nur die Anzahl der Links, sondern auch die Linktexte (Anchor-Texte) von Bedeutung.47
Hier ein Auszug aus einem Quelltext der Homepage: <a href="/suchmaschinenoptimierung/onpage-optimierung/130.html?tpl=301&kat=n"><strong> mehr Information...</strong></a>48
Suchmaschinen freundlicher wäre der Link, wenn als Linktext nicht „mehr Informationen“ stehen würde, sondern gleich, auf welche Seite man kommt (Bsp. Informationen zum Weihnachtsset). Der Link selbst sollte ebenfalls z.B. Weihnachtsset.hmtl heißen, sodass damit gleich die Dichte der Wörter erhöht wird.
Wenn der Link die oben angeführten Verbesserungen enthält, wirkt sich das auch auf die Link-Popularity aus, da der Linktext auf den zu erwartenden Text hinweist. Ebenfalls wird die eigene Seite, die den Link enthält, auch höher gewichtet.49 4.3.5 Bilder und Image-MapsFür die Suchmaschinen ist es egal, ob die Dateinamen groß oder klein geschrieben sind. Viel wichtiger ist, dass der Dateiname keine Leerzeichen enthält. Wie bei den Links gilt auch hier, dass der Name aussagekräftig sein sollte, da er von den Suchmaschinen ausgewertet wird.50
<img src="/imgsrc/oben.jpg" width="750" height="101" border="0" usemap="#Map">52
Für die Suchmaschine hat dieser Text nicht wirklich einen aussagekräftigen Inhalt, denn das Wort „imgsrc/oben“ liefert keine auswertbaren Informationen. Ebenfalls sollte jedes Bild mit einem alt-Text versehen werden, der das Bild beschreibt. Die Suchmaschinen bewerten aber die alt-Texte nicht mehr so stark wie früher, da diese oft mit Schlüsselwörtern überladen wurden. Image-Maps sind Bilder, in denen bestimmte Bereiche Links zugewiesen wurden. Leider können viele Suchmaschinen diese Links nicht lesen und es kann auch ersatzweise kein Anchor-Text vergeben werden. Daher sollten Image-Maps nur bedingt eingesetzt werden.51 4.4 Meta-TagsMeta-Tags werden im Kopfbereich eines HTML-Dokumentes eingefügt und werden nicht in der Browseransicht angezeigt. Sie helfen den Robotern die Seite auszuwerten.52
Ich werde hier nur die Meta-Tags kurz beschreiben, welche auf der Indexseite vorkommen. 4.4.1 Content TypeBsp. <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1">53
Dieser Meta-Tag definiert den Zeichensatz, welcher auf dieser Seite verwendet wird. In dem Beispiel ist es ein HTML Format.54 4.4.2 DescriptionBsp. <meta name="description" lang="de" content="ALOCAP- patentierte und weltweit einzigartige biostimulierte Heilkosmetik und Produkte aus Aloe Capensis gegen Schuppenflechte(Psoriasis), Akne, Neurodermitis, Verbrennungen, Sonnenbrand(speziell für Kinderhaut), Bandscheibenprobleme, Verstauchungen, Zerrungen, Fußpilz, Hexenschuss, Ischias, Nagelbettentzündungen, Abszesse, Durchblutungsstörungen der Beine "> 55
Dieser Tag soll den Inhalt der Seite beschreiben. Google gibt diesen Text auch als Beschreibung des Links aus. Ebenfalls werden die Wörter, die in dem description-Tag vorkommen, auch oft als Schlüsselwörter gewertet. 4.4.3 KeywordsBsp. <meta name="keywords" lang="de" content="Schuppenflechte,Akne,Aloe Capensis, Bandscheibenschmerzen, Bandscheiben, Sonnenbrand, Muskelschmerzen, Muskel, Wolfgang .Wirth, Prof.Filatow, Ischias,Hämorrhoiden, Naturkosmetik,Heilkosmetik, Antifalten, Antifaltencreme, Neurodermitis, Abszesse,(…)"> 56 Im Keyword-Tag sollen, wie der Name schon sagt, die Schlüsselwörter der Seite stehen. Die einzelnen Wörter werden hier voneinander durch ein Komma getrennt. Die Schlüsselwörter sollten auf 1000 Zeichen begrenzt sein. In diesem Fall sind es ca. 500 Zeichen.57 4.4.4 RobotsBsp: <meta name="robots" content="index"> <meta name="robots" content="follow">
Dies ist eine Anweisung für den Roboter, die Seiten zu indexieren. Mit dem Begriff „index“ wird ihm angeschafft, diese Seite zu indizieren. Mit dem Begriff „follow“ wird dem Roboter angezeigt, dass er die drauf folgenden Seiten indexieren soll.58 4.4.5 Copyright Bsp. <meta name="copyright" content="webCLUSTER ? Ebretsteiner & Khan OEG www.webcluster.at"> 59
Hier kann noch mal explizit auf das Copyright aufmerksam gemacht werden. Den Suchroboter betrifft dieser Tag aber eigentlich nicht, da diese Information für ihn für die Indexierung unrelevant ist.60 4.4.6 Revistit-AfterBsp. <meta name="revisit-after" content="14 days"> 61 Dieser Tag sagt dem Roboter, nach wie vielen Tagen er die Seite wieder besuchen und nach neuen Inhalten durchforsten soll. In diesem Fall sind es 14 Tage.
17 Vgl. Sistrix: http://www.sistrix.com/suchmaschinenoptimierung-fuer-einsteiger/suchmaschinenoptimierung-fuer-einsteiger.pdf <6.11.2007>. 18 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 172-175. 19 Abbildung 4: Screenshot des Quelletextes der Homepage http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300. 20 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 172-175. 21 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 172-175. 22 Abbildung 5: Screenshot des Ergebnisses mit dem link-checker, http://www.webmaster-toolkit.com/link-checker.shtml <06.11.2007>. 23 Abbildung 6: Screenshot aus dem Ergebnis des HTML-Validator, http://validator.w3.org/ <6.11.2007>. 24 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 176-179. 25 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 176-179. 26 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 176-179. 27 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 177. 28 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 178. 29 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 180. 30 Vgl. Karzauninkat/Alby, 2006, S. 91. 31 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 190. 32 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 191-192. 33 Vgl. Karzauninkat/Alby, 2006, S. 80. 34 Vgl. Erlhofer, 2005, S.196-199. 35 Alocap: http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 , <14.11.2007>. 36 Vgl. Erlhofer, 2005, S.200. 37 Vgl. Erlhofer, 2005, S.200-202 38 Vgl. Erlhofer, 2005, S.203-204. 39 Google: www.google.at , <14.11.2007>. 40 Vgl. Erlhofer, 2005, S.210-211. 41 Vgl. Erlhofer, 2005, S.294. 42 Vgl. Erlhofer, 2005, S.216-219. 43 Abbildung 4: Screenshot des Quelletextes der Homepage http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300. 44 Vgl. Erlhofer, 2005, S.221-222. 45 Vgl. Karzauninkat/Alby, 2006, S. 57-58. 46 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 225. 47 Vgl. Lammenett, 2006, S. 166-167. 48 Auszug aus dem Quelltext der Homepage Alocap Österreich: http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 , <22.11.2007>. 49 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 227. 50 Vgl. Karzauninkat/Alby, 2006, S. 62. 51 Vgl. Erlhofer, 2005, S. 231. 52 Vgl. Karzauninkat, 2006 , S. 176 53 Auszug aus dem Quelltext von http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 54 Vgl. Karzauninkat, 2006 , S. 177 55 Vgl. Lehnmann/Lehnmann, 2002, S. 147 56 Vgl. Karzauninkat, 2006 , S. 178-179 57 Auszug aus dem Quelltext von http://www.alocap.com/index.php?tplsub=1&kat=n&tpl=300 58 Vgl. Lehnmann/Lehnmann, 2002, S. 147 59 Vgl. Karzauninkat, 2006 , S. 178-179 60 Vgl. Erlhofer, 2005, S.294. 61 Vgl. Erlhofer, 2005, S.216-219.
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